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Mehr Liquidität im Unternehmen mittels FineTrading

Der Markt entwickelt sich immer schneller und die Konkurrenz wird größer. Um wettbewerbsfähig bleiben zu können muss man als Unternehmen schnell agieren können.

Seit einigen Jahren werden die alternativen Finanzierungarten, wie Factoring und FineTrading, letzteres auch als Warenfinanzierung bzw. Warenvorfinanzierung bekannt, immer beliebter.

Mit Hilfe der Warenfinanzierung bekommt das Unternehmen die Möglichkeit umgehend auf den Wettbewerb zu reagieren und spontane Projekte zu realisieren.
Wie solch eine Warenfinanzierung abläuft und welche Vor- und Nachteile diese mit sich bringt wird im folgenden Artikel erläutert.

Der Ablauf der Warenfinanzierung

Wurde der FineTrader des Vertrauens gefunden geht es um den eigentlichen Prozess. Nachdem vom Käufer und Verkäufer ein Kaufvertrag abgeschlossen wurde, muss der Käufer sich einer Bonitätsprüfung unterziehen. Dies hat den Grund, dass der FineTrader in der Theorie einen Kredit gewährt, da dieser die Ware im Vorhinein bezahlt.
Bei positivem Ergebnis der Bonitätsprüfung geht es an die Bestellung. Der Käufer teilt dem FineTrader die gewünschten Ressourcen mit und der FineTrader bestellt diese im Anschluss beim gewünschten Lieferanten.
Obwohl der FineTrader beim Lieferanten bestellt, erhält dieser nicht die Ware. Die Ware wird direkt zu dem Käufer gesendet, sodass er diese umgehend auf eventuelle Beschädigungen prüfen kann. Sollte alles positiv sein, teilt er dies dem FineTrader, welcher die Rechnung unter Abzug von Skonto umgehend begleicht.
Zuletzt erstellt der FineTrader seine Rechnung, welche er dem Käufer zukommen lässt. Diesem wird in der Regel eine Zahlungsfrist von 120 Tagen gewährt.

Vor- und Nachteile der Warenfinanzierung

Wie jede existierende Methode bringt auch die Warenfinanzierung sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich.
Für den Käufer kommt u. a. der Vorteil mit sich, dass dieser trotz einer Zahlungsfrist von 120 Tagen von Konto profitiert, da der FineTrader die Rechnung umgehend begleicht, was wiederrum Kosten spart.

Dadurch, dass die Rechnung sofort beglichen wird, wird der Käufer als Barzahler eingestuft, was dem Lieferanten zu Gute kommt. Dieser kann von einer sofortigen Zahlung ausgehen, was zu besseren Konditionen führen kann aufgrund einer guten Geschäftsbeziehung.

Früher hat sich die Warenfinanzierung lediglich an große Unternehmen gerichtet, da mindestens ein Auftragswert von 100.000 Euro gefordert wurde. Mittlerweile haben viele Anbieter diese Grenze etwas gemildert, sodass sie auf 50.000 Euro fiel. Dadurch werden auch kleine und mittelständische Unternehmen angesprochen.

Wer FineTrading in Anspruch nimmt muss sich sehr sicher sein, dass das bevorstehende Projekt etc. auch ein Erfolg wird, um die Rechnung begleichen zu können.

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